Transaktional (M&A)
Due Diligence für Verkauf/Übernahme
- • Reaktives und einmaliges Audit
- • Angefordert von Käufer oder externem Investor
- • Zweck: Preis und Transaktionsrisiken festlegen
- • Fokus auf Bewertung für Verkauf
Von Reaktion zu Proaktivität
Im modernen Geschäftsumfeld, geprägt von immer komplexeren Vorschriften (DSGVO, AML, ESG etc.), können Unternehmen es sich nicht mehr leisten, reaktiv zu arbeiten und rechtliche Probleme erst zu lösen, wenn sie auftreten. Die Kosten eines Rechtsstreits, behördlicher Bußgelder oder Reputationskrisen sind exponentiell höher als die Kosten der Prävention.
Präventive Legal Due Diligence (PLDD) ist ein Instrument des strategischen Risikomanagements. Sie stellt einen vollständigen rechtlichen "Gesundheitscheck" Ihres Unternehmens dar, konzipiert um Schwachstellen zu identifizieren und zu beheben, bevor sie zu Krisen eskalieren.
Der strategische Unterschied
Transaktional (M&A)
Präventiv (PLDD)
Eine regelmäßige Preventive Legal Due Diligence (PLDD)-Prüfung identifiziert und behebt Probleme, die, wenn sie ungelöst bleiben, zu kostspieligen Korrekturmaßnahmen und Preisverhandlungen führen könnten, falls der Käufer bei der Bewertung des Zielunternehmens nicht beseitigte Risiken feststellt.
Unser Ansatz ist methodisch und deckt alle operativen Facetten Ihres Unternehmens ab.
Wir prüfen die Unternehmensinfrastruktur und die Einhaltung von Meldepflichten.
Wir analysieren Schlüsselverträge, um Risikoklauseln und versteckte Pflichten zu identifizieren.
In der digitalen Wirtschaft sind Daten ein Vermögenswert, aber auch ein großes Risiko.
Wir prüfen die Einhaltung von Gesetz 129/2019 zur Geldwäscheprävention.
Wir prüfen den rechtlichen Status von Geschäftsräumen und Immobilienvermögen.
Wir bewerten zukünftige Prozessrisiken und den Schutz geistiger Vermögenswerte.
Ein PLDD-Audit endet nicht mit einer Problemliste. Das finale Deliverable ist ein strategisches Management-Instrument.
Risikobericht
Risikopriorisierung
Maßnahmenplan
Das ist ein häufiges Missverständnis. Präventive Legal Due Diligence (PLDD) dient nicht dem Verkauf (das ist transaktionale Due Diligence). PLDD ist ein interner, proaktiver "Gesundheitscheck", der Ihr Unternehmen vor Bußgeldern, Rechtsstreitigkeiten und finanziellen Verlusten schützt und langfristige Compliance sicherstellt.
Unsere Empfehlung ist ein vollständiges PLDD-Audit alle 1-2 Jahre und engere Compliance-Audits (z.B. DSGVO, AML) jährlich oder bei wesentlichen Gesetzesänderungen oder Änderungen des Geschäftsmodells.
Gesetz 129/2019 ist der nationale Rechtsrahmen zur Verhinderung und Bekämpfung von Geldwäsche. Wenn Sie in Sektoren tätig sind, die als "meldepflichtige Einheiten" gelten (Immobilien, Finanzdienstleistungen, Buchhaltung, Rechtswesen, Glücksspiel), haben Sie strenge gesetzliche Pflichten, Ihre Kunden zu kennen (KYC) und verdächtige Transaktionen zu melden. Ein PLDD-Audit prüft, ob Sie diese Pflichten erfüllen.
Ja. Im aktuellen Kontext ist keine Risikobewertung vollständig ohne Analyse, wie das Unternehmen personenbezogene Daten verwaltet. Angesichts von Bußgeldern, die 4% des weltweiten Umsatzes erreichen können, ist das DSGVO-Audit eine kritische Komponente jeder PLDD.
Nein. Ein Finanzaudit (durchgeführt von Wirtschaftsprüfern) prüft die Richtigkeit der Finanzberichte. Ein Rechtsaudit (PLDD), durchgeführt von Anwälten, prüft die rechtliche und operative Compliance des Unternehmens mit geltendem Recht, Verträgen und internen Statuten und bewertet rechtliche Risiken.
Teilen Sie uns den Kontext Ihres Unternehmens mit, und wir vereinbaren ein Erstgespräch, um den Umfang der Prüfung festzulegen.